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Italien
1951
Industrie Cinematografiche Sociali Regie: Mario Soldati
Darsteller:
Carlo Campanini ... Fiorella, ein Soldat der US-Armee
Walter Chiari ... Jimmy, ein Soldat der US-Armee
Silvana Pampanini ... Poppaea, Neros Frau
Jackie Frost ... Licia, eine Dienerin
Gino Cervi ... Kaiser Nero
Piero Palermini ... Marcus, Licias Geliebter
Giulio Donnini ... Tigellinus, Neros Berater
Alda Mangini ... Sophonisba, die Hexe
Rocco D'Assunta ... Pannunzia, der Präfekt
Alba Arnova ... Tänzer
sowie das Ballet de l'Esistentialisme de Paris und die Big-Ben-Stars-Tanzformation
Crew:
Drehbuch ... Lewis E. Ciannelli, Sandro Continenza, Hal Fimberg, James Parlatore, Furio Scarpelli, Alden Schwimmer, Stefano Vanzina
Produktion ... J. Bar, Niccolò Theodoli
Kamera ... Mario Montuori
Schnitt ... Roberto Cinquini
Art Direction ... Guido Fiorini
gedreht in den Titanus-Studios (Rom)
Kostüme ... Dario Cecchi
Musik ... Mario Nascimbene
Zeit, in der der Film spielt: 68 n. Chr.
Beschreibung:
85 Minuten, schwarzweiß
Kurzinhalt:
Ausgelassene Klamotte, die gedreht wurde, während man sich zeitgleich in der Cinecittà an Quo Vadis abmühte:
Zwei amerikanische Soldaten werden bei ihrem Rom-Besuch niedergeschlagen und träumen bewusstlos von einem Abenteuer im Rom unter Nero...
Kritik:
Der Film hat viele originelle Einfälle, die auch heute noch Spaß machen - aber leider sind es nicht genug, um das Interesse über anderthalb Stunden wachzuhalten. Vor allem fehlte offenkundig das Geld für Dekorationsbauten, weshalb ein paar von Mussolinis Prachtbauten als Schauplätze dienen. Interessant sind die Bilder des von Touristen und Autoverkehr noch weitgehend verschonten Roms.
Fakten:
* Gino Cervi ging ab 1952 als der kommunistische Bürgermeister in den Don Camillo und Peppone-Filmen in die Filmgeschichte ein.
*Mario Nascimbene sollte noch für viele Historienfilme die Musik schreiben, dieser war sein erster.
Silvana Pampanini war eine ehemalige Miss Italy und Italiens erste Kurvenkönigin, lange vor Lollo und Loren.
Inhalt:
Zwei US-Soldaten sind auf Landgang in Rom. Sie besichtigen die antiken Sehenswürdigkeiten (und glauben irrtümlich, das seien Ruinen von den Bombenangriffen im Krieg) - und werden im Kolosseum niedergeschlagen und ausgeraubt. In Ihrer Ohnmacht träumen sie sich ins alte Rom, wo sie als Sklaven der Kaiserin Poppea zum Geschenk gemacht werden. Mit dem Wissen des 20sten Jahrhunderts ausgestattet, gelingt es ihnen jedoch, sich bei Kaiser Nero beliebt zu machen. So zeigen sie ihm u.a. American Football (gespielt mit einer Urne, da man noch keine Fußbälle kennt) und den Modetanz Jitterbug. Auch das beliebte "okay" bürgert sich alsbald in die antike Umgagssprache ein (daher der Titel). Tigellinus, Neros Haushofmeister sieht seine Stellung am Hof in Gefahr und bestellt bei einer Hexe ein Gift, das Neros Zuneigung in Hass umwandeln soll. Wie bei einer Komödie nicht anders zu erwarten, wird dieses Gift mit einem Liebestrank verwechselt, der dann auch nicht Nero, sondern Poppea verabreicht wird. Das hat aber trotzdem die erwünschte Wirkung - denn Poppea ist auf einmal in Liebe zu den beiden Soldaten entflammt. Das beschwört Neros Zorn herauf, und er will die beiden hinrichten lassen. Sie verstecken sich zunächst im Wohntrakt der Dienerinnen, was zahlreichen italienischen Statistinnen die Gelegenheit gibt, ihre Kleidung abzulegen und ihre nackten Busen zeigen (überraschend freizügig für ein katholisches Land in den 50er Jahren!) - werden dort aber gefunden und fliehen in einem Streitwagen. Gerade als Neros Soldaten sie einholen - wachen die beiden auf und sind wieder am Kolosseum. Durch ihr langes Fernbleiben hat sich die Abreise des Regiments verspätet, daher müssen die zwei vor ihren Befehlshaber. Diesen sehen wir in der letzten Einstellung - und siehe da: Er sieht genauso aus wie Nero - und beantwortet die Frage, ob die beiden bestraft werden müssen, mit "okay".
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