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Italien
1960
Jonia Film Regie: Lionello de Felice
Darsteller:
Cornel Wilde ... Kaiser Konstantin
Christine Kaufmann ... Livia, eine Christin
Belinda Lee ... Faustina, Konstantins Frau
und mit Massimo Serato
Crew:
Musik ... Mario Nascimbene
Zeit, in der der Film spielt: 305 n. Chr.
Beschreibung:
120 Minuten
Inhalt:
Rom 303 nach Christus. Diokletian und Mitregent Maximian treten vereinbarungsgemäß ab. Constantius und Galerius werden neue Kaiser. Doch sie haben die Rechnung ohne ihre Verwandten gemacht: Licinius, Maxentus und Konstantin wollen ebenfalls auf den Thron. Als Constantius stirbt, kommt es zu offenen Kämpfen. Als Konstantin an der Milvischen Brücke über den Maxentius siegt, bekennt er sich zum Christentum (wie vorher schon seine Mutter Helena).
Kritik:
Über dem Durchschnitt sonstiger italienischer Monumentalfilme, da er sich um eine einigermaßen korrekte und auch glaubwürdige Darstellung der Intrigen, Bündnisse und familiären Verstrickungen der Zeit bemüht.
Allerdings leidet der Film spürbar unter seiner allzu billigen Ausstattung. Die Innendekorationen sind zwar aufwändig, sind aber zu sehr im coolen Schick der 60er gehalten. Die Außendekorationen sind entweder gar nicht vorhanden oder eilfertig zusammengezimmert. Da verpufft manch guter Regie-Einfall: Die berühmte Milvische Brücke, auf der Maxentius‘ Schicksal besiegelt wird, sieht aus wie eine lose Bretterkonstruktion - und auch Konstantins Hauptstadt Trier (endlich mal in einem Römerfilm zu sehen!) bestand nach Ansicht der Art Direction offenbar nur aus Zelten und kahlen Stadtmauern. Schade!
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