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  Gold der Cäsaren, Das
Original: Oro per i Cesari

 

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Italien + Frankreich + USA

1963

Compagnie Industrielle et Commerciale Cinématographique (CICC) + Les Films Borderie + Metro Goldwyn Mayer (MGM) + Adelphia

Regie: André de Toth + Riccardo Freda


Darsteller:

Jeffrey Hunter ... Architekt Lacer
Mylène Demongeot ... Penelope, Gespielin
Ron Randell ... Centurio Rufus
Massimo Girotti ... Proconsul Cornelius Galus Maximus
Giulio Bosetti ... Scipio, Berater
Ettore Manni ... der Kelte Luna
Georges Lycan ... der Kelte Malendix
Furio Meniconi ... der Gallier Dax


Crew:

Buch ... Arnold Perl (nach dem Roman von Florence Seward)
Produzent ... Joseph Fryd


Zeit, in der der Film spielt: 98 n. Chr.


Beschreibung:

90 Minuten


Kurzinhalt:
Kaiser Nerva stirbt. Maximus, der Statthalter von Gallien, wittert seine Chance: Er will Bestechungsgelder in Rom ausschütten, damit ER als neuer Kaiser ausgerufen wird - und nicht Trajan. Doch dazu braucht er Gold. Das will er den Bergwerken der benachbarten Eingeborenen entreißen - eine unwillkommene Aufgabe für Architekt Lacer, der sich eigentlich in Gallien aufhält, um Brücken und Wasserleitungen zu bauen.





Kritik:
Natürlich darf man nicht die differenzierte Erzählung der preigekrönten Romanvorlage erwarten, aber dennoch: Die Liebesgeschichte und die Goldsuche werden glaubhaft und interessant entwickelt. Die Dialoge sind gut und die Personen glaubwürdig - und werden zudem auch noch von guten Schauspielern ordentlich dargestellt. Dazu kommen gute Musik, teilweise sehr schöne und aufwändige Kulissen und gute Action-Szenen.

Besonders am Anfang kann der Film fesseln, wenn interessante Schauplätze und sehr lebendige römische Alltagsszenen gezeigt werden, wie man sie nicht so oft zu sehen bekommt: Sklaven beim Brückenbau, Arbeit in einer Goldmine, das Fest der Saturnalien uvm.
Doch leider hält der Film dieses Niveau nicht durch: Gegen Ende gleitet alles zusehends in das übliche italienische Action-Getümmel ab. Schade.





Fakten:
* Interessanterweise wird die Grundidee archäologisch bestätigt - zu sehen im ZDF-Zweiteiler Terra X: Der Limes (2009).

* Eigentlich war dieses Drehbuch für einen großen Monumentalfilm vorgesehen - aber MGM hatte mit Der König der Könige gerade eine kostenintensive und komplizierte Produktion hinter sich, die im Kino nicht so gut lief, wie erhofft. Deswegen wurde die Gold-Geschichte als wesentlich billigeres Euro-Epic gedreht.