|
|
|
Kanada
1954
CBC
Darsteller:
Johnny Wayne ... Flavius Maximus, Detektiv
Frank Shuster ... Brutus
Sylvia Lennick ... Calpurnia, Julius Caesars Frau
Don Ewer, Jacob Reinglass, Ed MacNamara, Johnny Shapiro, Peggi Loder ... u.a. Mark Anton, Zenturio Tiberius, Barkeeper Claudius, Regulus Bibendus (der Trinker)
Crew:
Produzent ... Drew Crossan
Drehbuch ... Johnny Wayne, Frank Shuster
Zeit, in der der Film spielt: 44 v. Chr.
Beschreibung:
Fernseh-Sketch, 13 Minuten
ansehen:
http://www.canadianshakespeares.ca/multimedia/video/rinse_the_blood.cfm
(auf 8 Minuten gekürzte Version)
Kurzinhalt:
Ein römischer Detektiv wird beauftragt, den Mord an Julius Cäsar und seine Hintergründe aufzuklären. Die Spur führt unweigerlich zu Brutus, Cäsars Sohn - und dann muss da auch noch die Witwe getröstet werden...
Produktionsgeschichte:
1954 erdachte das populäre Komiker-Duo die Monumentalfilm-Parodie für seine eigene TV-Serie im Kanadischen Fernsehen.
1958 traten sie dann damit in der Ed Sullivan-Show erstmals im amerikanischen Fernsehen auf - mit großem Erfolg: Eine Reihe von Dialogzeilen wurden schon bald nach der Ausstrahlung Teil des amerikanischen Wortschatzes (Wayne bestellt z.B. keinen Martini zum Trinken, sondern nur die Singularform, einen "Martinus").
Schließlich wurde die Idee etwa 20 Jahre später noch einmal aufgegriffen und im Rahmen eines 60minütigen TV-Specials des kanadischen Fernsehens neu (und diesmal in Farbe) aufgezeichnet.
1980 bekamen dann auch deutsche Zuschauer den Sketch zu sehen, als das ZDF-Ferienprogramm eine Auswahl von diesen einstündigen Specials aus den 70er Jahren zeigte, vornehmlich ausgelassene Parodien voller Slapstick: Die Brücke am Kwai, Dr. Jekyll und Mrs Hyde, Christoph Columbus, Dracula, die Western-Persiflage Die Guten, die Bösen - und die Mittelmäßigen, Hercule Poirot (auf der Suche nach den gestohlenen Kunstschätzen des Tut-Ench-Amun, die in den 70er Jahren gerade auf Tournee durch die großen Museen der Welt waren), sowie Die Ferienmaschine (ein Gerät, mit dem man verreisen konnte, ohne den Raum zu verlassen - womit damals schon die virtuelle Realität vorweggenommen wurde).
Leider wurden die Filme seit 1980 in Deutschland nie wieder gezeigt, und Wayne und Shuster sind in Europa inzwischen so gut wie vergessen - schade
http://www.museum.tv/archives/etv/W/htmlW/wayneandshu/wayneandshu.htm
|