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Deutschland
2006
CineCentrum + ZDF Regie: Dokumentation
Crew:
Regie ... Peter Prestel
Drehbuch... Peter Prestel, Gisela Graichen
Produktion ... Ulrich Lenze
Redaktion ... Gudrun Ziegler
Kamera ... Steffen Böttrich
Schnitt ... Susanne Strobel
Computeranimation ... Hinz und Franz
Musik ... Markus Lonardoni, (Titel: Hans Zimmer aus Rain Man)
Zeit, in der der Film spielt: 320 v. Chr.
Beschreibung:
Dokumentation, 45 Minuten, mit einzelnen Computer-Rekonstruktionen und Spielszenen
läuft regelmäßig auf Phönix und anderen Sendern der ZDF-Familie
Kurzinhalt:
Nach Alexanders Tod wird sein Riesenreich von den Nachfolgern aufgeteilt. Einer davon, sein Feldherr Seleukos, begründete das Seleukidenreich und nahm auch ein Viertel der Schätze, die Alexander zusammengeplündert hatte, an sich - daher der Titel dieses Filmes. Wie man sich leicht denken kann, war dieser Reichtum ein ungeheurer Machtfaktor: Man konnte nun große Armeen ausrüsten oder Städte und ganze Länder bestechen oder sogar kaufen. Nie zuvor in der Geschichte gab es einen so deutlichen Zusammenhang zwischen politischem Einfluss und Geldmitteln.
Darauf geht der Film allerdings nur am Rande ein, hauptsächlich geht es um eine spektakuläre Entdeckung auf dem Berg Karasis im Taurusgebirge in der Türkei: Eine antike Burg, die vermutlich von den Seleukiden gebaut wurde. Sollte dies das sagenumwobene Kyinda sein, wo die Seleukidden ihre Alexander-Schätze aufbewahrt haben?
Außerdem werden Antiochia, Pergamon und Priene besucht und kurz vorgestellt.
Kritik:
Nicht so interessant wie der Titel vermuten lässt - hauptsächlich weil die Erforschung des Karasis 2006 noch ganz am Anfang stand und Informationen daher nur sehr dünn gesät waren. Der Zuschauer wird allerdings mit wirklich schönen Landschaftsaufnahmen und ein paar sehr anschaulichen Rekonstruktionen entschädigt.
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